Stoffwechsel, Was ist das eigentlich?

Stoffwechsel, was ist das eigentlich?

Der Begriff Stoffwechsel fällt häufig in Lifestyle-Magazinen, auf Fitness- und Gesundheitsseiten im Internet oder auch beim Arzt.

Die Meisten haben zwar irgendeine Ahnung, was dieses Wort bedeutet, aber nur wenige wissen, dass mehr dahinter steckt, als nur Kalorien zu verbrennen.

Wenn du verstehst, was Stoffwechsel eigentlich bedeutet, beziehungsweise  die 5 wichtigsten Stoffwechselprozesse kennst, kannst du mit Leichtigkeit Ernährungsfehler und Rückschritte vermeiden.

Hinter dem Begriff „Stoffwechsel“ steckt mehr, als nur Energie oder Kalorien verbrennen. Stoffwechsel bedeutet Leben.

Stoffwechsel oder Metabolismus betrifft alle Nahrungsmittel, die du zu dir nimmst. Die Lebensmittel werden im Körper  verstoffwechselt. Das bedeutet, in deinem Körper laufen verschiedene chemische Reaktionen ab, die die einzelnen Stoffe so umwandeln, damit der Organismus diese verwenden kann.

Es gibt unterschiedliche Stoffwechselprozesse, die Du kennen solltest:

Zuckerstoffwechsel

Kohlendydtrathältige Lebensmittel wie Getreideprodukte, Kartoffeln etc. werden von deinen Verdauungsenzymen verarbeitet. Die Stärkemoleküle werden in kleine Zuckermoleküle (Glukose) zerlegt, die dann über den Darm  ins Blut und schließlich in den Glykogenspeicher deiner Leber und der Muskeln gelangen.kohlenhydtrate

Beim Workout schreit Dein Körper nach Treibstoff – deine Leber liefert und wandelt das Glykogen in kleine Traubenzuckermoleküle um, und schickt diese dann ins Blut.

Die gewonnene Energie („Blutzucker“) wird über den Kreislauf in den Muskel geführt und wird dort  dann zur schnellen Energieumsetzung verwendet.

Was passiert, wenn du mehr Kohlenhydrate isst, als du verbrauchst oder in Leber und Muskeln einspeichern kannst?

Überschüssige Kohlenhydrate werden von der Leber zu Fett umgewandelt und in Form von Molekülen („Triglyzeride“) ins Blut zurückgesendet. Das „unnötige“ Fett wird für schlechtere Zeiten abgelagert und zwar genau dort, wo man es am wenigsten benötigt – zum Beispiel an Hüfte, Bauch oder Po.

Eiweißstoffwechsel (Aminosäurestoffwechsel)

Damit Dein Körper an die Eiweißbestandteile der Nahrung, die einzelnen Aminosäuren, herankommt, müssen diese natürlich zerlegt werden. Auch hier sind Enzyme im Spiel. Über den Darm gelangen die Aminosäuren ins Blut und zur Leber.protein

Deine Leber weiß, welche Eiweißstrukturen Dein Körper gerade benötigt und stellt diese dann entsprechend her. Ob Enzyme, Hormone, Immunkörper oder was auch immer gerade benötigt wird.

Wenn keine Aminosäuren mehr nachgeliefert werden, etwa weil du hungerst oder einfach nichtg ausreichend Eiweiss isst, zieht deine Leber die Eiweißmoleküle aus deinen Muskeln und verwendet diese stattdessen. Mit anderen Worten werden deinen Muskeln die notwendigen Bausteine entzogen.

Fettstoffwechsel

Dieser spielt sich erneut im Darm ab, wo wiederum die Umwandlung stattfindet:  Die Fettsäuren werden Triglyzeride umgewandelt, die klein genug sind, um ins Blut zu gelangen.öle und fette

Es gibt unzählige verschiedene gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren, die im Körper für unterschiedliche Zwecke als Baustoff verwendet werden: Für Nerven, Gehirn, Zellwände oder Hormone.

Überflüssige Triglyzeride landen in Deinen Depots – an Hüfte, Bauch und Po.

 

Mineralstoffwechsel

Hier wird zum Beispiel Kalzium und Phosphor zum Aufbau der Knochen bereitgestellt. Kalziumionen sind etwa auch für die Muskelarbeit besonders wichtig.

Enzyme

Enzyme treiben im Körper viele wichtige biochemische Reaktionen an und erleichtern oder ermöglichen alle chemischen Vorgänge bei der Verdauung oder in der Zelle.

Hätten wir keine Enzyme, würden wir nicht leben. Damit Enzyme leben, brauchst Du Proteine, aber auch Vitamine und Mineralien.

Hormone

Hormone sind die Botenstoffe deiner Organe und werden im Gehirn, der Nebenniere und den Hoden bzw. den Eierstöcken hergestellt.

Auch sie nutzen den Blutkreislauf um vorwärts zu kommen und werden an das jeweilige Organ geschickt, um ihm zu „befehlen“, was gerade zu tun ist. Zucker verbrennen. Muskeln aufbauen. Wärme produzieren. Lächeln. Fortpflanzen.

Hormone können deinen Stoffwechsel anspornen – aber auch ausbremsen.

Mit zunehmendem Alter stellt dein Körper zum Teil geringere Mengen von einigen Hormonen wie zum Beispiel  Testosteron und Wachstumshormonen  her. Die gute Nachricht ist: Du kannst gegensteuern - richtiges Krafttraining, ausgewogene Ernährung und Entspannung können Wunder wirken.

Wie du deinen Stoffwechsel ankurbeln kannst?

Hier findest du die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Es ist gar nicht so schwer wie du vielleicht geglaubt hast. Eigentlich klingt alles ganz logisch, oder?

  • Trinke täglich viel Wasser: Ausreichend Wasser unterstützt deinen Stoffwechsel dabei sich zu entgiften und deinem Immunsystem die nötige Power zu verleihen.
  • Iss mehr Obst und Gemüse: Verzichte auf Fertigprodukte und versuche eine ausgewogene Ernährung einzuhalten, die aus viel Gemüse und Obst besteht.
  • Mach Bewegung: und zwar soviel du kannst - mit sportlichen Aktivitäten lässt sich dein Stoffwechsel besonders leicht und schnell anregen. Bewegung hilft dabei deinen Stoffwechsel zu aktivieren und neben deinen Muskeln auch dein Immunsystem zu stärken.
  • Vermeide Schlafmangel: zu wenige Schlaf führt zu einem langsameren Stoffwechsel. Dadurch entsteht im Körper nicht nur ein Ungleichgewicht, die Gefahr übergewichtig zu werden steigt rapide.
  • Suche einen Ausgleich zum Alltagsstress: Wir sind alle ständig Stresssituationen ausgesetzt. Zuviel Stress kann bekanntlich zu psychischen Problemen führen, allerdings steigt auch das Risiko physischen Problemen wie Übergewicht und Fettleibigkeit. Deshalb ist es wichtig einen Ausgleich für den Stress zu finden, der dich entspannt und deinen Körper und Geist wieder in Einklang bringt.
  • Plane regelmäßige Mahlzeiten: Unser Körper liebt Gewohnheiten. Damit dein Stoffwechseln optimal arbeiten kann ist es wichtig, dass du dir regelmäßige Mahlzeiten angewöhnst.
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